Whose streets? our streets!!!

Take back the night Demonstration am 30.04.26 in Bremen

Traditionell ist die Nacht vor dem 01. Mai, die Walpurgisnacht, in der laut Sagen und Legenden Hexen feiern und tanzen. Angelehnt an diese Geschichte, erkämpfen sich in dieser Nacht FLINTA- Personen die Straßen zurück und ziehen in großen Demonstrationszügen durch viele Städte, um ihrer Wut über die bestehenden patriarchalen Verhältnisse Ausdruck zu verleihen. So auch in Bremen. Der Demostart war am Leibnizplatz und von dort aus ging es über die Domsheide, mit einer Zwischenkundgebung durchs Viertel, vorbei an der Helenenstraße und diversen Bars und Kneipen, aus denen durchaus auch betrunkene Pöbeleien zu hören waren, bis zum St. Jürgen, wo die kämpferische Demo ihren Abschluss fand. Besonders war, dass die Demo mit über 1500 Teilnehmenden größer war als im letzten Jahr, und auch größer als wohl von den Organisator*Innen erwartet, da die Info kam, dass der Ort der Zwischenkundgebung verlegt werden muss, da es einfach zu viele Menschen sind. Es wurden von verschiedenen Gruppen, wie dem FemRef, Lila ev, Stoppt Femizie,… Reden gehalten, in denen insbesondere auf die Situation von Frauen und FLINTA- Personen aufmerksam gemacht wurde. Die Reden sowie die gesamte Demonstration wurden von wütenden und lauten Sprechchören begleitet. So schallte es durch die Straßen des Viertels, begleitet vom Blaulicht vieler Polizeiwannen und dem lila Rauch der Pyro: „Maker gibts in jeder Stadt, bildet Banden macht sie platt!”

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Not all men – but always men!

Stabile Kundgebung mit mehreren Hundert Teilnehmenden gegen ,Sexualisierte Gewalt im Netz‘ am 01.04.26 in Bremen


Seitdem Collien Fernandes vor ca. zwei Wochen auf Instagram öffentlich gemacht hat, dass ihr Ex-Mann Christian Ulmen ihr sexuallisierten Gewalt online angetan hat, gibt es eine Welle an großen Solidaritäts Demos und Kundgebungen, in Berlin, Hamburg, Köln,… und jetzt auch in Bremen.

Worum geht es genau? Die Schauspielerin hat ihren Ex-Mann angezeigt, da er über Jahre hinweg Fake-Profile in ihrem Namen erstellt haben soll und mit dieses Nacktfotos und Sexvideos an andere Männer verschickt haben soll und das über Jahre. Bereits 2023 hat die Schauspielerin das erste Mal dieses Vorwürfe öffentlich gemacht. Doch so groß auch die Welle der Solidarität ist, so laut werden auch kritische Stimmen. Zuerst fällt auf, dass die Solidarität vor allem von Frauen* ausgeht und auf den Demos sehr wenig Männer zu sehen sind. Und die kritischen Stimmen kommen aktuell von Männern. Fernandes war selbst bei einer Kundgebung in Hamburg und musste eine kugelsichere Weste tragen, da gegen sie Morddrohungen vorliegen und online der Aufschrei der Mannosphere laut ist. Doch es muss gelten: Solidarität mit allen von sexualisierter Gewalt Betroffenen!

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17.05.2026: Gedenkstättenfahrt Bunker Valentin

Gedenkstättenfahrt Bunker Valentin

Einladung an alle Wampire, Interessierte & Freund:innen

Wir planen eine kleine, gemeinsame Ausfahrt zum Denkort Bunker Valentin in Bremen-Farge und laden herzlich ein, euch anzuschließen!

Der Bunker Valentin ist ein U-Boot-Bunker aus der Zeit des Nationalsozialismus. Errichtet unter unmenschlichen Bedingungen durch tausende Zwangsarbeiter:innen und KZ-Häftlinge, steht er heute als Mahnmal gegen Faschismus, Krieg und Ausbeutung.
Eine Führung vor Ort gibt Einblicke in die Geschichte dieses Ortes, die Verbrechen des NS-Regimes und die Bedeutung von Erinnerung und antifaschistischem Engagement heute.
Wir als Motorradclub Kuhle Wampe finden: Gemeinsam unterwegs zu sein, heißt nicht nur herumzufahren, sondern auch Haltung zu zeigen.
Mit dieser Ausfahrt möchten wir solidarisches Cruisen und politisches Gedenken verbinden.

Lasst uns gemeinsam losziehen – gegen das Vergessen und für eine solidarische Zukunft.

Treffpunkte am Sonntag, den17.05.2026
9:30 Uhr: Findorffmarkt – für die gemeinsame Anreise mit dem Mopped
10:45 Uhr: Denkort Bunker Valentin

Vor Ort gibt es eine Führung. Diese startet um 11 Uhr und dauert etwa eineinhalb Stunden.

Wenn ihr an der Führung teilnehmen möchtet, meldet euch bitte per Mail bei danger[aet]kuhle-wampe-bremen.de an.

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Sozialabbau trifft nicht nur Zahlen sondern Räume.

17.3.2026: Kundgebung gegen Kürzungen und Sozialabbau vor der Bremer Bürgerschaft

Überall stehen Jugendzentren, selbstverwaltete Häuser und linke Projekte unter Druck: durch Kürzungen, auslaufende Förderungen und politische Angriffe. Was dabei verschwindet, sind nicht nur Orte, sondern Strukturen für Austausch, Unterstützung und Perspektiven.
Gerade in Zeiten von wachsendem Rechtsdruck und sozialer Unsicherheit sind diese Räume unverzichtbar.
Auch wir als Kuhle Wampe verstehen uns als Teil dieser Strukturen und zeigen uns solidarisch mit allen Projekten, die gerade um ihre Existenz kämpfen.
Wenn diese Orte verschwinden, verlieren wir mehr als nur Infrastruktur – wir verlieren Zusammenhalt.
Solidarität heißt, diese Räume zu verteidigen.

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12.04.2026: Filmabend mit dem MC Kuhle Wampe

am Sonntag, den 12.04.2026 im Zakk
Start: 19 Uhr

Gemeinsam möchten wir mit euch den Dokumentarfilm „Yalla Habibi!“ schauen. Der Film handelt von einer ungewöhnlichen Motorradreise, einmal um die Welt: Von langen Straßen, wenig Schlaf und dem Unterwegssein.
Für uns ist Motorradfahren mehr als Fortbewegung. In einer Welt voller Grenzen verbinden uns Straßen und Orte: Darum schauen wir diesen Film gemeinsam.
Kommt vorbei, bringt eure Friends mit und lasst das Wochenende gemütlich bei Popcorn und Getränken ausklingen.

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Erinnern heißt Kämpfen: Als die Weser rot leuchtete

08.02.2026: Gedenken an die Bremer Räterepublik

Es war ein Moment, in dem die Geschichte für einen Wimpernschlag lang den Atem anhielt. Während der Rest Deutschlands im Chaos der Nachkriegszeit versank, wagten die Arbeiter*innen, Matrosen und Soldaten in Bremen das Undenkbare: den radikalen Bruch mit dem Bestehenden. Am 10. Januar 1919 riefen sie die Bremer Räterepublik aus – ein mutiges Experiment der direkten Demokratie und ein Leuchtturm der Hoffnung für die internationale Arbeiter*innenbewegung.

In einer Zeit, in der die parlamentarische Demokratie noch in den Kinderschuhen steckte und die alten Eliten des Kaiserreichs bereits an ihrem Comeback arbeiteten, setzten die Bremer Rätedemokrat*innen auf die Selbstverwaltung von unten. Es ging nicht nur um Brot und Frieden, sondern um die fundamentale Frage der Macht: Wer sollte die Gesellschaft gestalten? Die Antwort der Bremer Räterepublik war ebenso klar wie revolutionär: Alle Macht den Räten.

​Doch dieser Traum vom „roten Bremen“ war den herrschenden Klassen ein Dorn im Auge. Zwischen den Idealen der sozialen Gerechtigkeit und der brutalen Realität der heraufziehenden Konterrevolution entfaltete sich ein Drama, das bis heute wichtige Lehren für die emanzipatorische Linke bereithält. Am 4. Februar 1919 wurde die Bremer Räterepublik, angeführt von der Reichsregierung unter Führung der SPD,  blutig niedergeschlagen.

Einmal im Jahr wird auf dem Waller Friedhof, am Hauptmahnmal für die Gefallenen der Bremer Räterepublik, an das damalige Geschehen erinnert – dieses Mal unter Beteiligung des MC Kuhle Wampe.

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Gedenken zum Tag der Befreiung des KZ Esterwegen

Am vergangenen Samstag nahmen wir an der Veranstaltung zum Gedenken zum Tag der Befreiung des KZ Esterwegen im Emsland teil.

Gerade in Zeiten, in denen faschistische Politik wieder Normalität zu werden droht und das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verhöhnt wird, sollte Gedenkstättenarbeit supportet werden!

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

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Einen schönen 1. Mai euch allen!

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Mal wieder Kneipenabend …

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25.000 gegen die AfD und ihre Fans

Am heutigen Sonntag waren wir mit etwa 25.000 anderen Menschen gegen Nazis und die AfD, sowie den aktuellen Rechtsruck auf der Straße in Bremen. Im Vorfeld der Demonstration gab es einige Spaltungsversuche durch den Weser Kurier, Radio Bremen und die Bremer Innenbehörde. In Zeiten in denen Nazis ganz offen ihre menschenverachtenden Pläne schmieden und Rassismus, Antisemitismus und Queer-Feindlichkeit stärker werden, sind solche Spaltungsversuche unverantwortlich. Deshalb sagen wir: ALLE ZUSAMMEN GEGEN DEN FASCHISMUS!

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